Werner Fincks "Radau1" Kabarett

Galerie Essig
Datum: 7. Februar 2020 19:00

Die Friedrich Naumann-Stiftung lädt ein: Werner Finck war Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller. Er machte politisches Kabarett, als andere längst nur noch „Kabarett“ machten. In den Jahren 1929 bis 1935 war er der Conférencier und später Leiter der berühmten Berliner Katakombe, bis diese auf Anordnung Goebbels geschlossen wird. Nach Gefängnis und Internierung im KZ Esterwegen tritt er bis 1939 in zahlreichen Berliner Kabaretts auf und lässt sich den Mund nicht verbieten. Das führt schließlich auf Anordnung Goebbels zum Ausschluss aus der Reichskulturkammer und zum Auftrittsverbot.
Finck überlebt als Soldat Krieg und Gewaltherrschaft, da viele Vorgesetzte ihn schützen.

Der Theaterkritiker Friedrich Luft schrieb über Werner Finck:
„Er hatte kein Programm, auf eine Ideologie war er nie eingeschworen. Aber sein Witz und seine Lust am Widerspruch und am Widerstand zuckten, sobald er das Gefühl hatte, man wolle seine Freiheit beschneiden.“

Eckhard Radau erzählt die Bühnengeschichte Werner Fincks, von dessen künstlerischen Gehversuchen in Schlesien, der Gründungsphase der Katakombe, Fincks ständigem Kampf mit Joseph Goebbels, seinen Eskapaden als Soldat, bis zu erneuten Schwierigkeiten des Kabarettisten in der Adenauerzeit. Dabei schlüpft er zeitweise in die Rolle Werner Fincks, spielt dessen Sketche und trällert das ein oder andere Liedchen.

Bitte melden Sie hier hier oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Freier Eintritt

 

 

Alle Daten


  • 7. Februar 2020 19:00
 

Powered by iCagenda