Rüdiger Borth SingerSongBlueser

Bistro
Datum: 23. Oktober 2019 19:00

Rüdiger Borth SingerSongBlueser, Gitarrist, Storyteller

Special Guest:Margret C. Ingwersen - Chansons & Country Ballads (Duo mit Rüdiger Borth)Eintritt frei, Hutkasse

Borth pflegt aparten Stil, gelebte Authentizität, gewachsene Eleganz. Verläßt sich auf seine Kreativität und kann Minimalismus. Kleine Bühne, Akustik-Gitarre, seine Stimme, seine Songs, seine Geschichten. Keine Effekte, kein Looper, kein heimliches Playback. Kunst als Bewußtseinsmonitor. Nicht weniger. Ein feiner Mann unter den Haudegen im Rock'n'Roll-Circus. Nicht laut, aber überzeugt, oft parallel zum Mainstream.

Songs mit bluesigem Feel und lockeren Grooves, herzenswarmer Gesang, feinzieselierte Texte auf deutsch und englisch, augenzwinkernde L(i)ebensbetrachtungen, ausgesuchte Arrangements, launige Moderation, Lachen über die Lerngeschenke des Strebens. Und das Publikum? Ist Gesprächspartner, Backing-Band, Chor!

Als Gast in seinem Konzert begrüßt Borth die Lübecker Sängerin und Gitarristin Margret C. Ingwersen, die Chansons und Country Balladen eines einheimischen Songwriters vertont und interpretiert. Borth wird in ihrem Set gitarristische Farbtupfer setzen, Margret und Rüdiger interpretieren zusammen außerdem ein Borth-Duett.

Sie mögen Spielfreude, eine druckvolle Performance, smarte Moderation, künstlerischen Anspruch und musikalisches Niveau... get on borth!

und das schreibt Rolf Jäger vom Wolkenkuckucksheim-TV anlässlich des dortigen Rüdiger Borth solo-Konzerts im Dezember 2012:         (siehe www.wolkenkuckucksheim.tv)

Kein Unbekannter in der wolkenkuckucksregion ist Rüdiger Borth, Sänger, Songschreiber, Gitarrist und Gitarrenlehrer, Solo-Performer und Leiter der Borthband. Der Mann hat den Blues, und er will es so. Denn anders als viele sogenannte Blueskünstler unter 75 aus der weißen Mittelschicht sucht Borth sein Heil nicht in pseudo-authentischem Leid und vermeidet konsequent die bekannten „I woke up this morning“-Klischees.

Ihm dient der Blues als Grundlage, entwächst ihm mit Songs, die vom realen Alltag im D-Land der Gegenwart erzählen, von Liebe, manipulativen Kleidungsstücken, von Unterwegssein und Stagnationsrisiko. Songs, die, vorgetragen mit lässiger Konzentration, hörstabil und mitsingfest sind und ohne das gewisse Augenzwinkern nicht sein mögen. Schlüssig und klar, getragen von lockeren Grooves, vereinzelt unterfüttert mit jazzigen Harmonien und rhythmischen Finessen, besitzt Borths Musik – in der Band wie solo – eine natürlich gewachsene Eleganz, der Effekthascherei und alles Prätentiöse total abgehen. Understatement? Auch nicht, Baby.

Rüdiger Borth schätzt Musiker wie Steely Dan, Tony Joe White oder B.B. King, betrachtet sie aber nicht als Vorbilder. „Nicht im herkömmlichen Sinne, ich wollte schon immer eine eigene musikalische Persönlichkeit entwickeln“, erklärt der gebürtige Delmenhorster (*1956), der ca. 1972 begann, Gitarre zu spielen und erste eigene Songs schrieb. Und bald wusste, was er später mal werden wollte: „Nur meine Musik bietet mir den Grad an Selbstverwirklichung, den ich von meinem Leben erwarte. Hier kann ich meine Gefühle spüren und leben, sowas würde mir sonst stark fehlen. Alle anderen Tätigkeiten haben sich für mich nicht richtig angefühlt.“   Hutkasse

 

 

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  • 23. Oktober 2019 19:00
 

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