Museumsnacht 2017

Freie
Datum: 26. August 2017 18:00

Sa. 26.08. Museumsnacht 18:00 – 22:00 Ausstellungen Renate Straatmann und Larissa Strunowa-Lübke Musik im Bistro mit dem Gitarristen Harald Reinecke und seinen  „Smooth-Jazz-Interpretationen“

Livemusik mit dem Gitarristen Harald Reinecke  mit seinen

    „Smooth-Jazz-Interpretationen“

Renate Straatmann zeigt in ihrer Ausstellung      - just moments -

abstrakte Bergwelten und Landschaften in mintgrün, maritime und mediterrane Sehnsuchtsorte, Küsten, Wasserwelten und Schiffe.

Die 16 groß- und kleinformatige  Bilder der Ausstellung  sind abstrakte Darstellungen der von ihr wahrgenommenen Natur und Begegnungen.

Jedoch wird in jeder ihrer abstrakten Arbeiten die Verbindung zum Realen deutlich.

Die Künstlerin zeigt damit eine spannungsreiche Interaktion von dem Gesehenen

und tatsächlich Gemalten, von haptisch Erfahrbarem und emotional Berührtem.

Die gespachtelten und gepinselten Arbeiten in Acryl-Mischtechnik verbinden oft reale Details mit einer beeindruckenden, gewaltigen Farbführung und offenbaren bei jedem Hinsehen neue Details, die das Gesamtbild nacheinander komplettieren.

Renate Straatmann in ihrem Atelier

 

 

 

Außerdem können Sie die Ausstellung "Dèjà vu" mit Bildern von Larissa Strunowa Lübke sehen.

 

Ausstellung mit neusten Ölbildern von Larissa Strunowa-Lübke.

Eine unvergleichliche und unverwechselbare Verbindung gegenständlicher und abstrakter Malerei. Im Ergebnis moderner Expressionismus in differenzierter bis explosiver Form.

„Man sieht das, was man kennt“. Auf den ersten Blick begegnen uns auf den Bildern von Larissa Strunowa-Lübke ästhetische Körper, Gesichter, farbige, strukturierte Flächen. Sobald wir unsere sinnliche Wahrnehmung öffnen und zulassen, spüren wir, dass diese Darstellungen etwas beinhalten, was sowie unseren Intellekt, als auch unser Unterbewusstsein berührt und beflügelt. Unsere Neugier ist geweckt, Fragen drängen sich auf. Wir schlüpfen in die „Hüllen“, wie Larissa Strunowa-Lübke diese meist höchst ästhetischen menschlichen Körper bezeichnet und beginnen die Kraft zwischen uns und der Umgebung oder zwischen uns und den anderen dargestellten „Hüllen“, die wir vielleicht personifizieren, zu spüren. Es sind die Kräfte, die uns auch im täglichen Leben beeinflussen, inspirieren, ängstigen. Nur ist unsere Sensibilität oft durch unsere seelische „Hornhaut“, die uns natürlich auch vor zu großem Schmerz schützt, stark gedämpft, wodurch wir leider auch positive Impulse nicht immer wahrnehmen. Larissa Strunowa-Lübke legt diese Impulse schonungslos, aber wertfrei offen. Wir müssen nur bereit sein, uns zu öffnen. Der Weg, der „Erkenntnis“ ist bei Jedem anders und nicht immer erklärbar. Vielleicht bleibt es auch bei einem Gefühl der Faszination, wir ahnen etwas, aber können es nicht benennen. Vielleicht erschließt es sich später.  Die Tiefe sehen wir in der Räumlichkeit, wie sie oft hell hinter den „Hüllen“ verheißungsvolles Licht ausstrahlt, aber die Tiefe ist auch in ihrer Bedeutung des menschlichen Daseins zu spüren.

Larissa Strunowa-Lübke ist ein „Kind unserer Zeit“ die mit Ihrer Malerei all die Fragen, die unser Dasein betreffen, auf ihre sehr persönliche Art spiegelt. Ihre Malerei ist unvergleichlich, und ich behaupte, dass sie eine der wenigen Maler/innen unserer Zeit ist, die auch in 100 Jahren noch ihre Botschaft und künstlerischen Wert haben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Sie jetzt den bereits dritten Katalog in der Hand halten, weil der erste Katalog nach kurzer Zeit vergriffen war, und Larissa Strunowa-Lübke  so viele neue Bilder nach dem zweiten Katalog gemalt hat, dass wir Lust auf eine Aktualisierung hatten.

Zum Schluss eine kleine Empfehlung: Wenn Sie etwas Gespartes haben und eine „Rendite“ erhoffen, so ist die größtmögliche „Rendite“, dass Sie jeden Tag von einem Bild begleitet werden, das Sie inspiriert und Sie erinnert, dass das Leben sehr vielschichtig und bunt ist. 

 

 

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  • 26. August 2017 18:00
 

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